Bei strahlend schönem Wetter treffen sich rund 30 Pilzfreunde der Vereine Appenzell und St. Gallen beim Restaurant Lehmen für die gemeinsame Pilzexkursion.
Brigitte Preisig, Präsidentin der Pilzvereins Appenzell, heisst alle herzlich willkommen und überreicht allen als überraschendes Begrüssungsgeschenk einen gebacken Pilz.
Danach ist Aufbruch in das Pilzgebiet. In 3 Gruppen wird gesucht. Die einen gehen „unten“ durch, will heissen durch das Tobel. „Obsi“ gehen die Anderen. Die dritte Schar nimmt den Mittelweg, etwas einfacheres Terrain unter die Füsse. Um halb zwölf Uhr mittags treffen sich dann alle bei Restaurant Ahorn wieder, wo die Fundbesprechung stattfindet. 27 Pilzarten kommen so zusammen, wohl weniger als einige sich erhofften. Bei den Speisepilzen am besten Vertreten ist der Flockenstielige Hexenröhrling, auch Schusterpilz genannt. Dann aber hat es auch kleinere Pilzchen, so der Mistdüngerling. Ein anderer, kugelförmiger Pilz wird zuerst als Hirschtrüffel bezeichnet und nach dem Aufschneiden durch eine skeptische Person dann eindeutig als Kartoffelbovist (giftig) bestimmt. Steinpilze konnten nicht gefunden werden.
Nach der Bestimmungsarbeit folgt dann das verdiente Mittagessen. Als Dessert verteilt Hans (Verein Appenzell) kleine, selbstgebackene Mandelgipfeli.
So wie das schöne Wetter ist, ist auch die Stimmung unter den Teilnehmenden: Sonnig, heiter und fröhlich. Ein Anlass, der Natur- und Pilzfreunde zusammenbrachte, von Kindern bis zu den Pensionierten, Pilzprofis und „Lehrlinge“.
Im Namen aller und ganz besonders für den Verein St. Gallen möchte ich mich bedanken bei allen interessierten Teilnehmern und beim Verein Appenzell für die tolle Durchführung der Exkursion und ganz besonders Brigitte und Hans für die feinen Gebäcke.