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© 2005 Gregor Färber
Aktualisiert am: 18.03.08

 
   
 

Pilzexkursion Wildhaus
15.08.2004

Am Morgen in der Frühe, der erste Blick aus dem Fenster –Regen ! Versprach nicht der Wetterbericht einen schönen Föhntag? Regen hin oder her, ich habe mir vorgenommen, an der Exkursion in Wildhaus teilzunehmen und auch die Mitfahrgelegenheit ist organisiert.
So bin ich denn zeitig am Treffpunkt und fahre mit anderen von St. Gallen über die Schwägalp nach Wildhaus. Es regnet nicht mehr und schon während der Fahrt wird das Wetter immer schöner. Den Schirm im Rucksack werde ich nicht brauchen.


In Wildhaus begrüsst uns Stefan Büchler, er ist sozusagen „Einheimischer“. Er führt uns in das Gebiet „Schönenboden“ und bietet eine interessante Einführung in die Wilhauser-Geschichte mit den lebhaften Besitzeswechseln, weist auf die weite Ausstrahlung von Zwingli’s Wirken und hat noch andere Anekdoten auf Lager. Wildhaus hat gemäss Stefan auch einige ganz spezielle Giftpilze..........
Also – ganz spannend. Ergänzend und selbstredend die fantastische Kulisse der Churfirsten.
Dann geht’s in den Wald, sind wir doch ganz „gwundrig“ wegen der Pilze hierher gekommmen. Wir, das sind 9 Kinder und 16 Erwachsene. Die Teilnehmer setzen sich aus Mitgliedern des Pilzvereines und auch aus pilz-interresierten Gästen zusammen – eine gelungene Gruppe.
Wir können nach dem Sammeln 45 Pilzarten bestimmen, einige Speisepilze, aber auch weniger „übliche“ Arten. Während dem Bestimmen wird diskutiert, „fachgesimpelt“, manchmal gerätselt. Auch über den Speisewert werden Fragen aufgeworfen, z.B. „ist der essbar“? Darauf folgt die Antwort „einmal immer“. Nein – so unfreundlich sind wir nicht, aber der Speise- und Giftwert ist doch etwas differenzierter für jeden Pilz zu behandeln.

Helena Fehr, Präsidentin „Verein für Pilzkunde St. Gallen“